Harpsodie 2

Harpsodie 2 entsteht als Folge zum ersten Band. Ebenso ist es eine Harfenschule für Kinder, die schon einige Grundkenntnisse auf der Harfe und z.B. aus einer musikalischen Früherziehung haben.

 

Auch dieser Band wurde von Ingeborg Domsch, meiner 90-jährigen Mutter illustriert. Der rege Austausch und die Zusammenarbeit mit Consuelo Giulianelli, Freundin und Kollegin, bewies sich weiter als sehr wertvolle Unterstützung. Ihre wie meine Schüler/innen haben den 2. Band der Harfenschule ausprobiert und begutachtet.

 

Ich wünsche Ihnen/Euch viel Freude und Spaß beim Entdecken dieses 2. Bandes der Harfenschule Harpsodie.

 

Marion Navarro

Gezielter Aufbau der musikalischen und harfenspezifischen Fähigkeiten

Im 2. Band erweiterte ich die systematische Einführung der Spielfähigkeiten auf das Spielen mit drei Fingern. So können auch kleine Kinder ihre Handhaltung und Fingerfertigkeit Schritt für Schritt gut aufbauen.

 

Die musikalische Fachsprache wird eingeführt und Grundkenntnisse der Musiktheorie werden vermittelt.

Die Noten

Am Ende des Bandes sind die Schüler/innen mit einem Notenumfang von zweieinhalb Oktaven gut vertraut. Der Bassschlüssel wird schrittweise eingeführt und geübt. Der «Notensalat» dient auch hier dem sicheren Schreiben der Noten.

Der Rhythmus

Neue rhythmische Werte und Taktarten werden bildhaft erklärt und mit Klatsch-/Patsch-Übungen vertieft.

Die Intervalle

Von der Sekunde bis zur Quint werden die Intervalle eingeführt, geübt und bewusst gespielt.
Fingerübungen »Fit», kleine Etüden sowie spezifische Stücke fördern den Erfolg.

Der Dreiklang

Bildhaft wird der Akkord in der Grundstellung erklärt. Technische Übungen sowie zahlreiche Stücke sollen ihn vertraut und leicht erkennbar machen.

Die Tonleiter

Im Band 1 wurden bereits die Tonleitern mit 2 Fingern vertraut gemacht. Im Band 2 sind es die mit drei Fingern.

Die Technik

Zahlreiche Übungen sind über mehrere Seiten hinweg verteilt und dienen der Entwicklung der Spielfertigkeit mit drei Fingern.

Die Spieltechnik

„Glissandi“, „Etouffée“, „Près de la table“, u.a. sowie weitere harfenspezifische Spieltechniken und ihre Notation werden in den Stücken eingeführt.

 

Ein erstes Stück in zeitgenössischer Schreibweise schließt diesen Band ab und lässt den Schüler/innen viel Platz für eigene Kreativität und Phantasie.

Die Musikalität im Vordergrund

Suggestive Titel und stimmungsvolle Illustrationen sollen die Entfaltung der kindlichen Phantasie wecken und Ausdruck und Musikalität fördern. Bewusst wurden nur bei ausgewählten Stücken Dynamik und Agogik vorgeschlagen. Die meisten Kompositionen lassen den Schüler/innen freien Raum für eine eigene Interpretation, die sie mit Hilfe ihrer Lehrkraft sicherlich voll entfalten werden.

Das gemeinsame Musizieren

Das Musizieren mit der Lehrkraft oder mit Mitschüler/innen wird durch sieben Duos und einem Kanon gefördert.